Jäger und Hund sind ein Team
Ein wichtiger Begleiter für uns Jäger ist der Jagdhund. Als treuer Gefährte ist er immer mit dabei, wenn es auf die Jagd geht.
Dabei hat jede Rasse ihre besonderen Fähigkeiten. Welcher Hund der richtige ist, hängt unter anderem vom Revier und den dort vorkommenden Wildarten ab.
Für Niederwildreviere kommen beispielsweise Vorstehhunde zum Einsatz. Bei der Baujagd sind Erdhunde gefragt, während im Hochwildrevier Schweißhunde ihre besonderen Fähigkeiten bei der Nachsuche zeigen.
Der richtige Hund für die richtige Aufgabe – das ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jäger und Hund.
VORSTEHHUNDE
Aufmerksam und ausdauernd
Vorstehhunde zeigen Wild zuverlässig an und sind vielseitige Partner bei der Jagd auf Niederwild.
ERDHUNDE
Mutig und hartnäckig
Erdhunde sind Spezialisten für die Arbeit am Bau und stellen sich anspruchsvollen Aufgaben.
STÖBERHUNDE
Passion und Ausdauer
Stöberhunde suchen selbstständig nach Wild und sorgen besonders bei Bewegungsjagden für Bewegung im Revier.
SCHWEISSHUNDE
Nase und Erfahrung
Schweißhunde sind hochspezialisierte Partner bei der Nachsuche und helfen, verletztes Wild zuverlässig zu finden.
Vom Welpen zum Jagdhund
Die ersten Schritte auf dem Weg zu einem zuverlässigen Partner im Revier.
Die ersten Tage

01
Die ersten Tage gehören ganz der Hundefamilie. Schon früh beginnen die Welpen, ihre Umwelt wahrzunehmen und wichtige Erfahrungen zu sammeln.
Die Welt entdecken

02
Im Spiel mit Geschwistern und Mutter lernen die jungen Hunde soziale Fähigkeiten und entwickeln ihre Persönlichkeit.
Erste Ausflüge ins Revier

03
Neue Gerüche, Geräusche und Eindrücke machen neugierig. Erste Ausflüge bringen die jungen Hunde spielerisch mit ihrer späteren Umgebung in Kontakt.
Ein neues Zuhause

04
Nach rund acht Wochen beginnt für die jungen Hunde ein neuer Lebensabschnitt – in ihrer neuen Familie und mit ihren neuen Aufgaben.
Aus Spiel wird Können
Mit dem Heranwachsen beginnt die eigentliche Ausbildung des Jagdhundes.
Was zunächst spielerisch erlernt wird, wird Schritt für Schritt zu zuverlässigem Können.
Verbandsjugendprüfung
Der erste wichtige Schritt in der jagdlichen Ausbildung. Die jungen Hunde zeigen dabei ihre Anlagen und ihr Können.
Herbstzuchtprüfung
Die nächste Ausbildungsstufe stellt bereits höhere Anforderungen an Hund und Führer und prüft wichtige jagdliche Fähigkeiten.
Verbandsgebrauchsprüfung
Die fordernde Gebrauchsprüfung verlangt ein umfassendes Können und eine zuverlässige Zusammenarbeit von Hund und Führer.
Praktischer Jagdeinsatz
Die Brauchbarkeitsprüfung weist nach, dass ein Jagdhund für bestimmte jagdliche Aufgaben zuverlässig eingesetzt werden kann.
Jagdhunde im Einsatz
Gut ausgebildete Hunde zeigen ihre Fähigkeiten dort, wo es darauf ankommt: im Revier.